„Triff...“ (KiKA/WDR/HR)

Als Promi-Reporterin begegnet KiKA-Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva in „Triff…“ berühmten Persönlichkeiten der Weltgeschichte in ihrer jeweiligen Epoche und erlebt, wie lebendig die Porträtierten auch gegenwärtig noch sind.

Vom antiken Griechenland bis zur Entdeckung der Radioaktivität

In „Triff…“ reist Promi-Reporterin Clarissa Corrêa da Silva nicht nur um die Welt, sondern auch durch die Zeit und erlebt große Persönlichkeiten, während sie ihre Werke schaffen und Geschichte schreiben. Die Reise führt vom antiken Griechenland bis zur Entdeckung der Radioaktivität. 

Das Geschichtsformat ist eine Produktion von Crossmedia und Ifage im Auftrag von KiKA und dem WDR. Verantwortlicher Redakteur bei KiKA ist Dr. Matthias Huff, beim WDR zeichnet Manuela Kalupke für die Folge „Triff Ludwig van Beethoven“ und „Triff Karl den Großen“ verantwortlich.

Neue Folgen ab 5. Januar 2022 nach oben

Mit ihrer Zeitmaschine reist Promireporterin Clarissa wieder in die Epochen von großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte und findet in der Gegenwart Spuren ihres Wirkens. In der neuen Staffel des Geschichtsformats „Triff…“ (KiKA/WDR/HR) erfährt sie, wie Julius Cäsar zum berühmtesten Römer wurde, Elisabeth von Thüringen für die Armen kämpfte und Wolfgang Amadeus Mozarts musikalische Errungenschaften bis heute nachhallen.

Mit welchen Eigenschaften hat er es geschafft, so berühmt zu werden? Clarissa wird auf ihrer Zeitreise mal eben zu Cäsars (Thorsten Krohn) persönlicher Berichterstatterin und erkennt, dass der ehrgeizige Feldherr die Wahrheit gern mal zu seinen Gunsten verdreht und für seinen Erfolg alles geben würde. Clarissa reist ins heutige Rom, denn hier wird traditionell immer noch der Lorbeerkranz hergestellt, der Cäsars Haupt in vielen Darstellungen schmückt. In der italienischen Hauptstadt macht sie sich ein Bild davon, wie viel von Cäsar heute noch in der Stadt zu finden ist und was er in seinem unerschöpflichen Ehrgeiz alles geschaffen hat.   

Promireporterin Clarissa ist von Elisabeth von Thüringen (Tammy Gierke) so überrascht wie beeindruckt. Die Königstochter und katholische Heilige kämpfte für die Armen und legt sich mit den Mächtigen ihrer Zeit an. Die Powerfrau des Mittelalters geht dabei an ihre körperlichen Grenzen, weigert sich, auf Kosten der umliegenden Bauern zu leben und isst nur Dinge aus dem eigenen Anbau. Damit wirbt sie für fair hergestellte und regional produzierte Ernährung. Im Kloster der Elisabethinnen in Aachen lernt Clarissa, dass Elisabeth mit ihrer Nächstenliebe etwas angestoßen hat, das bis heute nachwirkt. 

Was ein musikalisches Genie antreibt, erfährt Clarissa während sie Wolfgang Amadeus Mozart (Tilman Pörzgen) auf seinem Weg vom Wunderkind zum reifen Künstler begleitet. Sie wird Zeugin, wie er mit seiner überragenden Begabung schon in jungen Jahren Musikkenner verblüfft, lässt sich von seinem überschäumenden Humor mitreißen und staunt über seine mitunter recht deftige Ausdrucksweise, denn Geduld und Besonnenheit gehören nicht gerade zu seinen Stärken. Clarissa entdeckt in der Gegenwart sein Geburtshaus in Salzburg und blickt hinter die Kulissen des Salzburger Marionettentheaters. Schließlich findet sie heraus, dass sein Schaffen auch nach über 200 Jahren noch junge Musiker*innen inspiriert.

Kurzclips auf kika.de und im KiKA-Player nach oben

Vorgestellt werden in den neuen Kurzclips auf kika.de und im KiKA-Player historisch und kulturell einflussreiche Komponist*innen: Von Johann Sebastian Bach, der für viele der größte Komponist aller Zeiten war, Ludwig van Beethoven, den ersten großen Musikromantiker, über Fanny Hensel, die bedeutendste Komponistin des 19. Jahrhunderts bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart, einem der bekanntesten Komponisten der Musikgeschichte.

Vorgestellt werden in den neuen Kurzclips auf kika.de historisch und kulturell einflussreiche Künstlerinnen, deren Schaffen bis in die Gegenwart nachwirkt: von Toni Morrison, einer afroamerikanischen Literatur-Nobelpreisträgerin, über die erste Autorin der Weltgeschichte Enheduanna, bis zu berühmten Malerinnen wie Artemisia Gentileschi und Frida Kahlo. Starke Frauen verschiedener Genres von Literatur bis Malerei wurden porträtiert. Neben der Nana-Schöpferin Niki de Saint-Phalle und Pianistin Clara Schumann wird Kindern auch die ägyptische Gesangslegende Umm Kulthumm nähergebracht.

Ob Ada Lovelace, die das erste Computerprogramm der Welt schrieb, die Filmdiva Hedy Lamarr, die Bahnbrechendes im Bereich der Frequenztechnik erfand, die Lepra-Bezwingerin Alice Ball oder die Astronomin Wang Zhenyi – wie weiblich die Wissenschaft ist, zeigt „Triff…“ in neuer Form, mit zehn animierten Kurzportraits zu verkannten Pionierinnen.

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Clarissa platzt in die Krönungs-Zeremonie Napoleons (Stefko Hanushevsky) und sorgt für Verwirrung, als er  sich selbst zum Kaiser erklärt. Sie lernt Napoleon ganz persönlich kennen, mit der Hand in der Weste und seinen Dreispitz tragend. Clarissa ist dabei, als aus dem korsischen Außenseiter das militärische Genie und dann ein Diktator wird, der sich im Exil selbst verklärt. In der Gegenwart erlebt sie, wie der belgische Comic-Zeichner „Stedo“ sich dem einstigen Herrscher nähert.

Das erste Treffen mit Karl dem Großen (Markus Gertken) läuft nicht so gut: Clarissa entkommt nur knapp der eigenen Enthauptung. Eine angenehmere Seite des strengen Herrschers entdeckt sie in Karls Familienkreis und ist live bei seiner Krönung in Rom dabei. In der Gegenwart verschlägt es Clarissa nach Aachen in den berühmten Dom und die nahe Schatzkammer, wo sie entdeckt, was vom einstigen Herrscher noch übrig ist. Über den Alltag der Menschen zu Lebzeiten von Karl dem Großen erfährt sie mehr im Freilichtlabor Lauresham.

Am Schreibtisch mit Federkiel und Tinte sitzend, trifft Clarissa einen der größten Dichter Deutschlands. Sie erlebt Goethe (Philipp Hagmann) als Lebemann, spießigen Beamten und rastlosen Geist. Sie ist dabei, als er den Teufel für das Drama Faust in Pudelgestalt erfindet und ihm beim Blinde-Kuh-Spiel in seinem Gartenhaus die Idee zum Zauberlehrling kommt. Zurück in der Gegenwart wandelt Clarissa durch Frankfurt und Weimar auf seinen Spuren und erfährt, von welcher Bedeutung seine Werke noch heute sind.

Mit Marie Curie begegnet Clarissa nicht nur der Pionierin der Radioaktivität und die bislang immer noch einzige Frau, die Nobelpreise in zwei unterschiedlichen Disziplinen erhielt. Sie trifft eine Wissenschaftlerin, die leidenschaftlich und mit hohem persönlichem Einsatz dafür kämpft, um mit ihren Entdeckungen den Menschenb zu helfen. Clarissa erlebt Marie Curie beim Forschen im Labor, als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg und bei ihrem Heiratsantrag von Pierre Curie. In der Gegenwart staunt Clarissa, was Marie Curies Entdeckungen für Erfolge in der Medizin gebracht haben. In Polen folgt sie Maries Wurzeln bei einer folklorischen Tanzgruppe. Marie wird dargestellt von der dänischen Schauspielerin Inez Bjørg David. Sie hatte ihren Durchbruch in „Verbotene Liebe“.

2020 wird anlässlich des 250. Geburtstages des Komponisten zum Beethoven-Gedenkjahr. In „Triff Ludwig van Beethoven“ erlebt Clarissa, wie der Klaviervirtuose mit seiner fortschreitenden Gehörlosigkeit zum Inbegriff des genialen Komponisten wird und bereits taub die 9. Sinfonie erschafft. Sie erfährt hautnah seine Verzweiflung an der Krankheit, die ihn auch zu Stromstößen greifen lässt, begegnet seiner Genialität und seinem eher ruppigen Wesen. Die anhaltende Faszination Beethovens vermitteln Clarissa unter anderem die Klaviervirtuosin Alice Sarah Ott und die gehörlose Tänzerin Kassandra Wedel. Ludwig van Beethoven wird dargestellt von Viktor Tremmel, festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Er wirkt regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen mit.

In Deutschland noch wenig bekannt, ist die afroamerikanische Sklavenbefreierin Harriet Tubman in den USA eine Ikone, die heute noch politisch bewegt. Donald Trump verzögert die Initiative, auf dem 20-Dollar-Schein den Sklavenhalter Andrew Jackson durch Harriet Tubman zu ersetzen. Vermutlich 1820 in Maryland als Sklavin geboren, flüchtet Harriet Tubman zunächst selbst in den Norden und wird dann unter dem Codenamen „Moses“ die bekannteste Fluchthelferin des „Underground Railroad“. Clarissa trifft sie bei ihren legendären, so waghalsigen wie kühl kalkulierten Fluchten. Im Boston der Gegenwart trifft sie die heute 14-jährige Sofia, die als Achtjährige mit einem Brief an Barack Obama die Bewegung „Women on 20s“ in Schwung brachte.

Alexander der Große machte seinen Kindheitstraum wahr und wurde einer der größten Eroberer aller Zeiten. Clarissa streitet sich mit ihm, als sie es wagt, sein Pferd Bukephalos zu besteigen, berät ihn bei der Hutwahl zu seiner Hochzeit, erlebt ihn triumphierend und niedergeschlagen, als seine Soldaten in Indien meutern. Sie beobachtet seine Faszination, aber sie erliegt ihm nicht: Zu offensichtlich steht die Frage im Raum, ob die Eroberung eines Reiches, das sofort nach seinem Tod auseinanderfällt, all die Schlachten rechtfertigt. So interessiert sich Clarissa in der Gegenwart für den makedonischen und den persischen Blick auf seine Person. Alexander der Große wird dargestellt von Alexander Milz, bekannt aus den Serien „Unter uns“, „Verbotene Liebe“ und „Sturm der Liebe“. Derzeit ist er im Theaterengagement in Fürth.

Anlässlich des 500. Todesjahres von Leonardo da Vinci 2019 reist Clarissa in das Italien der Renaissance. Sie hilft dem Universalgenie bei der Verfeinerung des Vitruv-Menschen und des Lächelns der Mona Lisa und trifft ihn beim Testen seiner Flugapparate. Wieder in der Gegenwart, staunt die Reporterin über das Abendmahl in Mailand und trifft Jugendliche, die in Bielefeld da Vincis Konstruktionen nachbauen. Gespielt wird da Vinci von Philipp Danne, bekannt aus „In aller Freundschaft - Die Jungen Ärzte“ (MDR).

In der Gegenwart taucht Clarissa in Alexandria nach den Ruinen von Kleopatras Palast und lernt eine junge ägyptische Malerin kennen, die Kleopatras Frauenpower bewundert. Die letzte Pharaonin Ägyptens lernt die zeitreisende Promireporterin bei einer Stiermumienzeremonie kennen und erlebt sie auf dieser eindrucksvollen Zeitreise in die Antike als kluge und erfolgreiche Machtstrategin, die von den Römern auch als verführerische „ägyptische Schlange“ verleumdet wurde. Simone Müller („Tatort Weimar“, MDR) verkörpert Kleopatra als gleichermaßen charismatische wie gefährliche Heldin.

Den leidenschaftlichen Dichter und Denker Schiller (Moritz Heidelbach, „Tatort Köln“, WDR) trifft Clarissa in Kerkerhaft als Rebellen an, begleitet ihn bei der Brautsuche und einem Balladenwettstreit mit Goethe. Die Probe seines berühmten Apfelschusses aus „Wilhelm Tell“ erlebt die Reporterin hautnah. Zurück im Hier und Jetzt besucht sie die neueste „Räuber“- Inszenierung in Mannheim. In Weimar trifft die Reporterin Jugendliche, die nach Schillers Schädel suchen und feiert in Marbach Schillers Geburtstag mit dem traditionellen Blumenwurf.