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Transkript zu Episode 17: „Wir wollen ein Angebot schaffen, das in der Conutzung für Kinder und Eltern funktioniert.“

Anett Gerisch aus der KiKA-Vorschulredaktion spricht mit Inka Kiwit über die neue digitale KiKAninchen-Vorschulwelt auf kika.de, die Mediennutzung der Jüngsten und die Projektarbeit im interdisziplinären Team.

Inka Kiwit: Hallo zu einer neuen Folge der „Triff KiKA – Werkstattgespräche“. Heute geht es um die neue KiKA-Vorschulwelt auf kika.de. Wieso neu und warum sich Eltern jetzt noch entspannter mit ihren Kindern durch KiKAninchen klicken können, darüber spreche ich mit Anett Gerisch, Redakteurin bei KiKA und Product Ownerin der neuen KiKA-Vorschulwelt. Hallo Annett, schön, dass du da bist.

Anett Gerisch: Hallo Inka, vielen Dank für die Einladung.

Inka Kiwit: Anett, warum gibt es denn jetzt eine neue KiKA-Vorschulwelt bei uns? Starten wir doch mal mit dieser simplen Frage.

Anett Gerisch: Ja, das ist eine sehr gute Frage zum Start. Warum haben wir eine neue Vorschule wählt? Wir hatten bisher bei KiKA zwei separate Web-Angebote. Wir hatten kikaninchen.de für die Kleinen und wir hatten kika.de mit Fokus auf Grundschule und Preteens. Und wir wollten das vereinfachen.

Also wir wollten es für die Nutzer einfacher machen, damit sie ein Web-Angebot haben, was schon für die Kleinsten geeignet ist, also mit dem sie auch erste Medienerfahrungen sammeln können, aber sie auch mit dem Angebot mitwachsen können. Und wir wollten das Angebot nach wie vor für die Vorschul-Zielgruppe optimieren, aber auch die Eltern noch besser abholen in der Co-Nutzung, also in der gemeinsamen Mediennutzung mit den Kindern. Und ja, deswegen ist eine neue Vorschul-Welt entstanden in einem Web-Angebot. Man kann die Seiten aber weiterhin auch über kikaninchen.de erreichen. Also für den Nutzer ändert sich vom Zugang erstmal nichts, aber wir haben natürlich ein ganz neues Design, eine neue Seite, neue Inhalte.

Inka Kiwit: Alles klar. Also das bestehende Angebot komplett weiterentwickelt. Was sehen denn Kinder und Eltern in der neuen KiKA-Vorschulwelt auf kika.de jetzt? Was ist anders?

Anett Gerisch: Ja, also das Neueste ist auf jeden Fall, dass wir auf der kika.de jetzt einen sogenannten Vorschul-Schalter haben. Und über diesen Vorschul-Schalter kann man in den gelben Bereich, sagen wir dazu, wechseln. Das ist der KiKAninchen-Bereich, der Vorschulbereich. Und in diesem Bereich findet man auch ausschließlich altersgerechte Inhalte, also die wirklich für Kinder bis sechs Jahren geeignet sind. Sowohl bei den Inhalten als auch die Formate. Das sind sehr kuratierte Inhalte, damit die Kinder sich da auch in einem sicheren Bereich bewegen. Und man kann aber auch über diesen Vorschulschalter zwischen den Bereichen wechseln. Also wenn die Kinder älter werden, können sie dann auch in den kika.de-Bereich wechseln, werden schon viele Sachen wiedererkennen, da wir uns bei der Navigation dann an kika.de auch angepasst haben und können so mit dem Angebot dann einfach auch weitere Erfahrungen sammeln.

Inka Kiwit: Also vielleicht müssen wir alle da draußen mal mitnehmen, wenn ich jetzt auf kika.de gehe, dann kommt ein Button reingeflogen, korrigiere mich, wenn das hier technisch falsch ist, aber der Button, der kommt rein und da ist das Kikaninchen und dann kann ich da draufklicken und lande dann in der neuen Vorschul-Welt.

Anett Gerisch: Ja, genau.

Inka Kiwit: Was ändert denn dieser Schalter, dieser Button im Alltag für Eltern und Kinder?

Anett Gerisch: Das sie einfach eine schnelle Auffindbarkeit haben, also Sie wechseln in den Bereich, haben eine kuratierte Auswahl für die kleine Zielgruppe. Sie finden sehr viele Inhalte neben Videos und Spielen, natürlich auch Mach-Mit-Angebote, selber machen. Und ja über die neue Suchfunktion, die wir da jetzt auch von kika.de mit nutzen können, kann man auch ganz gezielt nach Inhalten zu seinen Lieblingsformaten suchen. Außerdem haben wir jetzt im neuen Bereich tatsächlich auch mehr Angebote im Bereich Partizipation, das heißt die Kinder können uns gemeinsam mit ihren Eltern Bilder und Basteleien auch an den KiKA senden. Wir zeigen auch Einsendungen in der neuen „KiKA-Baumhaus“ Bildergalerie und die Einsendungen fließen auch tatsächlich auch von den Sendungen ein. Also ja, es ist viel Content, der auch von den Kindern kommt, mit dem sie auch die Inhalte aktiv mitgestalten können.

Inka Kiwit: Jetzt komme ich auf die KiKA-Vorschulwelt und es sieht ja schon anders aus. Ihr habt euch dazu entschieden, die ganze KiKA-Vorschulwelt in gelb zu halten. Das ist eine bewusste Entscheidung von euch, richtig?

Anett Gerisch: Ja, das war uns sehr wichtig. Das Gelb war schon immer das Wiedererkennungsmerkmal auch für Forschungsmarken bei KiKA. Das heißt, das findet sich nicht nur im Web-Angebot wieder, sondern auch im Linearen, also im TV, in Trailern, in der KiKAninchen-Strecke taucht das Gelb immer wieder auf und wir haben uns bewusst für helle Farben entschieden in der KiKAninchen-Welt, die auch eine Wärme und Ruhe und Leichtigkeit ausstrahlen und die auch gerade die kleine Zielgruppe gut ansprechen. Im Hintergrund haben wir halt diesen hellen Gelbton, um auch eine gute Lesbarkeit zu erreichen. Also da sind auch Aspekte wie Barrierefreiheit durch Farbkontraste eingeflossen. Und ja, einfach diese freundlichen Farben sprechen einfach die kleine Zielgruppe noch gezielter an und unterscheiden sich dann auch optisch deutlich vom kika.de-Bereich. Ja, das waren die Ziele.

Inka Kiwit: Anett, ihr habt ja die gesamte KiKAninchen-Welt von kikaninchen.de zu kika.de überführt. Vielleicht kannst du uns mal mit in so einen Prozess nehmen. Was war los in den letzten Monaten bei euch?

Anett Gerisch: Sehr viel, kann ich sagen, war los. Uns zwar war von Anfang an wichtig, dass wir sehr nutzerzentriert arbeiten. Uns war sehr wichtig, auch wenn wir uns schon sehr lange mit der Zielgruppe beschäftigen, weil sie einfach sehr besondere Bedürfnisse und Fähigkeiten hat, um erst mal Medienkompetenz auch zu entwickeln. Und wir haben uns aber am Anfang von dem Projekt nochmal intensiv auch mit Studien beschäftigt. Also auch zum Beispiel mit der Mini-KIM, die wirklich die Mediennutzung auch speziell von Kindern im Alter von zwei bis fünf betrachten. Und wir haben nochmal unsere eigenen Nutzungszahlen sehr detailliert angeschaut. Also was wird gut genutzt, was nehmen wir auf jeden Fall mit. Wir haben uns mit SEO-Themen auseinandergesetzt. Das heißt, was funktioniert auch gut in den Suchmaschinen, was trendet, um ein Angebot zu schaffen, was für die Zielgruppe geeignet ist und ja, womit wir die Zielgruppe auch erreichen können. Sowohl die Kinder als auch in der Co-Nutzung die Eltern. Also wir haben auch viele Angebote, die unsere Marken in den Alltag verlängern, sagen wir dazu. Das heißt Ausmalbilder, Bastelideen, kreative Ideen, weil wir einfach wissen, dass Malen, Basteln, aber auch Vorlesen ganz zentrale Themen sind in dem Alter. Und wir haben auch Inhalte reduziert. Also wir haben nicht alles mitgenommen, weil wir halt wirklich ein qualitativ gutes Angebot schaffen wollten, wo wir auch wissen, da sind Inhalte drin, mit denen wir die Zielgruppe erreichen.

Und ihr habt euch nicht nur auf Studien gestützt und eure eigene riesige Expertise, sondern ihr habt tatsächlich auch Eltern und Kinder in die Entwicklung mit einbezogen, mit ganz genauen Tests und Befragungen. Nimm uns da mal mit, wie habt ihr das gemacht?

Anett Gerisch: Ja, das war uns auch sehr wichtig. Wir haben ja bei KiKA das UserLab, das war ja auch schon mal Thema im Podcast. Und wir haben auch von Anfang an – wir waren sowieso ein sehr interdisziplinäres Team und das UserLab war ein Teil von diesem Team – und wir haben schon sehr zu Projektbeginn eine Befragung auch mit dem User Lab geplant, wo wir erstmal die Erwartungen auch abgefragt haben bei Vorschuleltern. Was erwarten sie von dem Angebot? Wie müsste für sie die Navigation aussehen? Die Inhalte: Welche Inhalte erwarten sie? Und dann haben wir zu einem späteren Zeitpunkt einen weiteren Test gemacht, wo wir dann auch schon weiter mit unserer Konzeption waren und dann wirklich auch noch mal ein Prototyp hatten. Also da war dann tatsächlich der Vorschul-Schalter auch schon drin, da konnte man auch schon die gelbe Welt sehen und damit sind wir nochmal ins Testing gegangen und haben nochmal abgefragt: Wird der Schalter verstanden? Was erwarten Sie dahinter, genau? Wie kommen Sie mit der Suche zurecht? Also wirklich nochmal mit einem Prototyp getestet und wir planen auch jetzt nochmal einen weiteren User-Test jetzt, wo die Seite auch draußen ist, wo wir auch nochmal gezielt mit Vorschulkindern und Eltern gemeinsam testen wollen, um die Ergebnisse auch immer in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen.

Inka Kiwit: Gab es denn bei den Ergebnissen aus den Tests mit den Eltern etwas, bei dem ihr gesagt habt, alles klar, das nehmen wir auf jeden Fall so auf, das setzen wir sofort um? Gibt es da ein Beispiel?

Anett Gerisch: Also von den Inhalten haben sie sich tatsächlich viele Themen gewünscht, wie Inhalte auch zur Alltagssituation. Also dass wir auch Inhalte haben, wo Kikaninchen oder andere KiKA-Figuren Alltagsthemen erklären und außerdem haben sie sich halt auch tatsächlich Mehrwertangebote gewünscht. Also das ist unser USP, dass man halt neben den Videos, die man auch an vielen anderen Stellen ja schauen kann, neben den Videos haben wir halt Spiele. Da war natürlich ein großer Wunsch auch von den Eltern, auch Lernspiele mitzuhaben, zum Buchstaben- und Zahlenlernen. Das wurde oft in dem User-Test auch genannt. Aber auch Ausmalbilder, Bastelideen wurden sich gewünscht. Und ja, also wir haben bei den Inhalten geschaut, was stellen wir ins Schaufenster, was wird gewünscht. Und ja, auch bei der Navigation und bei den Farben, da hatten wir sehr positives Feedback, aber es gab immer wieder auch kleine Sachen, die wir auch aus den User-Tests dann einfließen lassen.

Inka Kiwit: Du hast es vorhin schon mal ganz am Anfang erwähnt, du sprichst immer mal wieder oder ihr spricht immer mal wieder von Co-Nutzung, also Nutzung des Angebots von Eltern und Kindern. Gehe gerne nochmal darauf ein. Warum ist das so wichtig für die Vorschulwelt?

Anett Gerisch: Weil in der Altersgruppe, die wir da erreichen wollen, die Kinder ja ihre ersten Medienerfahrungen machen. Und unser Ziel ist natürlich auch, dass sie das auch begleitet machen können, mit Eltern oder anderen Erwachsenen. Dafür ist es natürlich auch wichtig, dass auch die Eltern unser Angebot verstehen, dass sie auch eine schnelle Orientierung haben, welche Formate sind denn überhaupt schon für die Kleinen geeignet. Und welche Formate sind vielleicht dann doch erst ab einem Alter von sechs Jahren? Wo kann ich doch auch mein Kind mal alleine davor setzen? Welche Spiele sind schon altersgerecht? Um einfach eine Orientierung in der Vielfalt der Angebote auch zu bieten. Deswegen war es uns da auch wichtig, die Eltern mit abzuholen.

Inka Kiwit: Anett, wir haben ja so viele großartige Vorschulangebote. Welche Rolle spielt denn jetzt das Kikaninchen in der neuen Vorschulwelt? Das ist ja schon immer noch sehr präsent. Ja. Sag mal, welche Rolle spielt es jetzt?

Anett Gerisch: KiKAninchen ist die Dachmarke, die alle Vorschulformate von KiKA, ARD und ZDF vereint. Kikaninchen ist dabei der Host, sagen wir, das heißt, Kikaninchen ist die Figur, die die Kinder begrüßt, auch im Linearen die Kinder durch die Sendestrecke führt und aber im Digitalen die Kinder auch auditiv steuert und den Kindern auch Feedback gibt. Also in unseren Online-Spielen gibt Kikaninchen wirklich auch Feedback oder lobt auch die Kinder, was in der Altersgruppe sehr wichtig ist. Das heißt, Kikaninchen ist die Figur. Kikaninchen hat auch eine eigene Sendung, das ist die „Kikaninchen Schnipselwelt“, aber die Sendung ist halt wirklich parallel zu sehr vielen Formaten, die bei KiKA laufen, wie auch „ICH bin ICH“, die Doku-Marke für die Kleineren oder auch „Die Sendung mit dem Elefanten“ oder die „Biene Maja“. Also wir haben sehr viele Formate.

Inka Kiwit: Oder „Maari – Abenteuer am Riff“, „JoNaLu“.

Anett Gerisch: Ja, genau. Wir haben sehr viele Vorschulformate, die auf diese Dachmarke einzahlen. Und ja, da ist Kikaninchen erstmal die Figur und die Sendung steht parallel zu allen Vorschulsendungen, die wir bei KiKA haben.

Inka Kiwit: Weil wir jetzt gerade von Kikaninchen als Host sprechen. Total beliebt bei Familien ist ja auch die millionenfach gedownloadete Kikaninchen-App. Deutlich mehr als zwei Millionen Downloads sind es im Moment, richtig?

Anett Gerisch: Ja, also die Kikaninchen-App, die bieten wir natürlich an, weil in der Kikaninchen-App die Kinder sehr sicher und sehr eigenständig die App nutzen können. Das heißt, da ist der Fokus auf Spiele und Videos. Und das ist auch alles audiogeführt, also die Kinder brauchen keine Lesekompetenzen. Die Eltern können beispielsweise auch die Zeit einstellen, wie lange die Kinder in der Kikaninchen-App unterwegs sind. Im Web-Angebot ist der USP wirklich auf den Mehrwert angeboten, also da gibt es halt neben den Videos und den Spielen halt Ausmattbilder, Bastelideen, Rezepte, Lieder, also Sachen zum Download und halt, was ich vorhin gesagt habe, die Partizipationssachen. Also dass sie in der Co-Nutzung ihre Bilder und Basteleien einsenden können, dass sie an Gewinnspielen teilnehmen können, an anderen Mitnach-Angeboten oder abstimmen. Genau, das ist so ein bisschen der Unterschied dann zwischen dem Web-Angebot und der Kikaninchen-App.

Inka Kiwit: Ich finde, dieses ganze Projekt klingt so riesig. Wer ist denn in dem Prozess dabei gewesen? Du hast interdisziplinäres Team gesagt. Wie sieht so ein interdisziplinäres Team aus?

Anett Gerisch: Ja, also das ist auch ein Punkt, der uns von Anfang an wichtig war und wir haben das Projektteam auch sehr früh aufgestellt und darauf geachtet, dass verschiedene Bereiche drin sind. Wir hatten natürlich die Redaktionen dabei, die Content erstellen und Formate für die Vorschul-Zielgruppe entwickeln und das nicht nur bei KiKA, sondern auch im Austausch mit den ARD- und ZDF-Redaktionen. Und neben dem Content, also der Redaktion, waren Bereiche dabei wie UI und UX, wie Design, wie die Medienforschung und das UserLab, was wir auch schon besprochen haben. Natürlich war auch das Team Telemedien dabei, die die aktuelle kika.de verantworten, es waren Kollegen von der Kikaninchen-App und auch der KiKA-App mit im Team und natürlich auch Social Media, weil wir ja auch einen KiKAninchen-Insta und auch einen KiKAninchen-YouTube-Kanal haben. Und ja, damit da einfach alles gut miteinander zusammenspielt, war es uns wichtig, zum einen die verschiedenen Expertisen dabei zu haben. Und das war nicht immer einfach, aber es war sehr schön und hat dem Projekt sehr gut getan. Und natürlich einen wichtigen Bereich, den ich noch vergessen habe, ist natürlich die Web-Entwicklung, aber auch externe Partner, die natürlich die ganze technische Überführung vorgenommen haben und auch Spiele überführt haben. Und ja, also das ist natürlich auch nochmal ein ganz wichtiger Teil von dem Projekt.

Inka Kiwit: Du hast gesagt, ihr habt das Projektteam sehr früh zusammengestellt. Vielleicht kannst du uns mal einen Rahmen geben. Wann habt ihr angefangen, darüber zu sprechen mit der Planung?

Anett Gerisch: Es ist immer schwierig abzuschätzen, weil man fängt natürlich sehr langsam an, aber ich würde sagen, sehr intensiv haben wir jetzt wirklich ein Jahr an dem Projekt gearbeitet. Und das ist für so einen Launch und so einen neuen Bereich eigentlich eine kurze Zeit mit den vielen Bereichen, die daran arbeiten. Und das war uns aber auch wichtig, erstmal mit dem Angebot rauszugehen und dann, wie gesagt, auch noch ein Web-Angebot zu haben, was wir inhaltlich und technisch weiterentwickeln können. Das heißt, es ist noch nicht das Ende von dem Projekt.

Inka Kiwit: Und genau darauf will ich nämlich jetzt auch hinaus, das ist definitiv noch nicht das Ende des Projekts. Wenn du jetzt mal in die Zukunft guckst, was wünscht ihr euch für die neue KiKA-Vorschulwelt in den nächsten Monaten? Steht vielleicht schon was Neues an? Gibt es etwas? Wie geht's weiter?

Anett Gerisch: Ja, aktuell ist ja die Seite wirklich noch sehr neu, das heißt, wir sind noch in einer Phase, wo wir auch noch viel testen und auch noch kleine Fehler dokumentieren und beheben. Wir sichten das erste Zuschauerfeedback, was uns erreicht, um das auch wieder zu betrachten. Also das ist das, was uns gerade jetzt in der ersten Zeit rumtreibt. Aber wir haben auch noch Wünsche und wo wir hingehen wollen. Ich habe schon Partizipation genannt. Das ist auf jeden Fall ein Thema, was wir auch noch für mehr Formate erweitern wollen. Da mehr Angebote schaffen wollen. Wir wollen die Spiele noch weiter ausbauen. Also wir haben schon erste Lernspiele und auch viele andere schöne Spiele, aber das ist auch einfach ein beliebter Content und deswegen wollen wir da auch weitermachen. Und wir wollen auch noch stärker den Fokus, weil das ist auch ein wichtiger USP bei KiKA, reale Kinder in den Mittelpunkt stellen. Wir haben schon viele Formate und Inhalte mit echten Kindern und mit denen sich die Kinder auch identifizieren können. Und das sind erstmal so die Inhalte. Aber wir haben natürlich auch technische Wünsche. Also wir wollen tatsächlich mit der Audio-Steuerung noch weitermachen. Wir haben schon erste Audios eingebunden. Aber das ist ein Thema, was uns immer weiter beschäftigen wird. Die Suche wollen wir noch besser optimieren für die kleine Zielgruppe. Und wir wollen vor allem auch noch Animationen mit einbinden. Also, dass die Seite noch spielerischer wird auch für die Kinder. Das heißt, um das zusammenzufassen, eigentlich ist uns weiterhin wichtig, dass wir die Zielgruppe im Blick behalten und auch ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten und Interessen natürlich. Genau, also das ist eigentlich im Mittelpunkt.

Inka Kiwit: Sagt Anett Gerisch, Redakteurin bei KiKA und Product Ownerin der neuen KiKA-Vorschulwelt. Vielen Dank für das gute Gespräch, Anett.

Anett Gerisch: Vielen Dank!

Inka Kiwit: Wenn Sie mehr über unsere Formate erfahren möchten, hören Sie gerne in weitere Folgen der „Triff KiKA – Werkstattgespräche“ rein. In der ARD Audiothek zum Beispiel oder überall dort, wo es Podcasts zu hören gibt. Haben Sie Fragen, Feedback oder Themenideen, dann schreiben Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. Oder Sie besuchen uns auf unserem KiKA-Kommunikationsportal unter kommunikation.kika.de. Da gibt es auch alle Transkripte der Folgen zu nachlesen. Also, bis zur nächsten Folge. Machen Sie es gut!

Zuletzt geändert am [ 13.11.2025 ]