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KiKA für alle: Diversitätssensible Inhalte auf allen KiKA-Plattformen

Die Angebote im Mai reflektieren die verschiedenen Vielfaltsdimensionen und stärken das Bewusstsein für eine vielfältige Gesellschaft. Weitere Inhalte finden Sie auf kika.de und im KiKA-Player

Inklusion und Leben mit Behinderung nach oben

Die allermeisten Menschen haben fünf Sinne: Wir können fühlen, riechen, hören, schmecken – und natürlich sehen. Allein in Deutschland leben aber über eine Millionen Kinder und Erwachsene, die gar nicht oder nur sehr, sehr wenig sehen können – sie sind blind, oder haben eine Sehbehinderung. In Marburg begleitet Tobi eine Familie, bei der Mama und Papa blind sind, die beiden Töchter aber sehen können. Dabei steht auch ein ungewöhnliches Checker-Experiment auf dem Programm. Einen ganzen Nachmittag läuft Tobi blind mit Mama Bettina durch die Innenstadt. Wie er sich dabei wohl zurecht findet? In München trifft der Checker einen Sportler, der extrem gut sprinten kann, obwohl er fast nichts sieht. Um beim Wettkampf nicht von der Bahn abzukommen, läuft er in einem sogenannten Lauf-Tandem. Was das genau ist, findet Tobi auf der 100-Meter-Strecke heraus. Mal sehen, wie schnell der Checker im Lauf-Tandem sprinten kann.

Checkerin Marina trifft zwei Menschen, die im Rollstuhl unterwegs sind: Juli, 14 Jahre, und Janis, 16 Jahre. Die beiden Jugendlichen zeigen der Checkerin ihren Alltag mit Rollstuhl, wie sie selbstständig zurechtkommen und auf welche Hindernisse sie stoßen. Die Checkerin lernt Rollstuhlfahren, sie erfährt, welche große Bedeutung der Rollstuhl für Janis und Juli hat und sie spielt zum ersten Mal Rollstuhl-Basketball!

Sprechen mit dem Körper, mit Händen und Mimik: "PUR+"-Reporter Eric Mayer trifft eine gehörlose Familie, die Sprache nicht hört, sondern sieht. Denn viele Gehörlose sprechen eine eigene Sprache, die Gebärdensprache. Wie funktioniert diese Sprache? Kann man damit auch streiten oder Witze erzählen? Gelingt es Eric, einen Satz fehlerfrei in Gebärdensprache zu lernen? Manche der 80.000 gehörlosen Menschen in Deutschland wählen auch einen anderen Weg, um ihren Alltag zu meistern: Die zehnjährige Annemarie trägt zum Beispiel ein Cochlea-Implantat, kurz CI. Mit dieser Technik kann sie in Lautsprache kommunizieren. Wie kommt sie damit zurecht? Welche Herausforderungen muss sie bestehen, damit die Technik funktioniert?

Annabelle ist mit 13 Jahren die jüngste deutsche Teilnehmerin bei den im Juni in Berlin stattfindenden Special Olympics World Games – der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung. Tausende Athlet:innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung treten miteinander in 26 Sportarten an. Wir begleiten Annabelle bei ihren Vorbereitungen für den Auftritt als Turnerin, bei denen sie auch ihre großes Vorbild trifft: Pauline Schäfer-Betz, Weltmeisterin am Schwebebalken 2017.

Eine Klassenfahrt steht an – für Eileen (Julia Kovacs) eine Horrorvorstellung. Deshalb will sie den Ausflug sabotieren. Als sie jedoch dank ihres Bruders und seiner besten Freundin sieht, wie schön auch unvorhergesehene Erlebnisse sein können, wenn man sie mit guten Freund*innen bestreitet, ändert sich ihr Ziel: Sie will bis zur Klassenfahrt, um diese zu überstehen, auch eine beste Freundin oder einen besten Freund finden. Gar nicht so einfach, wenn das sozial akzeptierte Verhalten nach so merkwürdigen Regeln funktioniert. Auf ihrer Suche lernt Eileen Fred (Paolo Vito Durst), Clara (Greta Caspary) und Gabriel (Samuel Kaiser) kennen. Die Vier wachsen auf ihre jeweils ganz eigene Art als Freundesgruppe zusammen und begeben sich gemeinsam auf das Abenteuer Schullandheim.

Sechs Freunde spielen Römer. Dann basteln Jasmin und Bruno ein Steckchamäleon und fordern die Kinder dazu auf, selbst kreativ zu werden und auch ein Steckchamäleon zu basteln. Tim sagt den Zungenbrecher von Fischers Fritz auf und in der Poststation sind Steckfiguren und Bilder zu sehen, die Zuschauerkinder an "ENE MENE BU" geschickt haben.

Ethnische Herkunft und Nationalität nach oben

Bei "Berlin und wir!" geht es darum, dass sich geflüchtete Jugendliche mit Berliner Jugendlichen anfreunden können. Ihnen soll es leichter gemacht werden, in der neuen Heimat Fuß zu fassen und die Schrecken der Flucht auch mal vergessen zu können. Dies geschieht am besten, wenn man gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse schafft. So lassen sich Freundschaften knüpfen und neue Bekannte finden. Zwei Jugendliche, Dasha und Ros, die aus der Ukraine geflüchtet sind, werden in Berlin von Diana und Anton in Empfang genommen. Vier Wochen verbringen sie gemeinsam Zeit miteinander. Sie lernen die jeweils andere Kultur kennen, erkunden Berlin und planen eine gemeinsame Streetdance-Aktion.

In dieser Folge "Checker Tobi" geht es besonders um die Menschen, die aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen sind, oder deren Vorfahren in einem anderen Land geboren sind. Tobi checkt, warum Menschen ihre Heimat verlassen, was das für diese Menschen bedeutet und wie wir alle in Deutschland gut zusammenleben können. Außerdem macht er ein großes Experiment. Denn er will beweisen, dass wir trotz mancher Unterschiede sehr viel gemeinsam haben.

Sinti und Roma sind schon seit vielen hundert Jahren Teil unserer Gesellschaft. Ihre Geschichte ist geprägt von Ausgrenzung und Verfolgung, und auch heute noch werden viele von ihnen diskriminiert und ausgeschlossen. Jana möchte herausfinden, warum das so ist, und woher die Vorurteile kommen. Sie trifft den 13-jährigen Sinto Jakob, der sie mit zum Sinti Powerclub in Ravensburg nimmt. Als Powerbotschafter setzt er sich hier gegen Ausgrenzung der Sinti ein. Außerdem spricht Jana mit dem ersten Sinto Rapper Deutschlands, Dorado Weiss. Er erzählt ihr, was seine Musik für ihn bedeutet und warum er auf Romanes rappt – der Sprache der Sinti und Roma.

Die zeitreisende Promireporterin Clarissa Correa da Silva trifft die afroamerikanische Sklavenbefreierin Harriet Tubman, in den USA eine Ikone, die heute noch politisch bewegt. Die Organisation „Frauen auf den 20er“ sammelte beispielweise Tausende Unterschriften dafür, dass sie als erste Frau die Vorderseite einer US-Banknote zieren soll. Vermutlich 1820 in Maryland als Sklavin geboren, flüchtet Harriet Tubman zunächst selbst in den Norden und wird dann unter dem Codenamen „Moses“ die bekannteste Fluchthelferin des „Underground Railroad.“.Clarissa trifft sie bei ihren legendären, so waghalsigen wie kühl kalkulierten Fluchten. Im Boston der Gegenwart trifft sie die heute 14-jährige Sofia, die als Achtjährige mit einem Brief an Barack Obama die Bewegung „Frauen auf den 20er“ in Schwung brachte.

Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Für viele von ihnen sind Europa und vor allem Deutschland Sehnsuchtsort und Hoffnung auf ein besseres Leben. Ohne Krieg. Ohne Verfolgung. Doch warum müssen gerade jetzt so viele Menschen fliehen? Wer sind unsere neuen Nachbarn? Mit welchen Schwierigkeiten müssen wir in Deutschland umgehen lernen, welche Probleme werden uns über die nächsten Jahre beschäftigen?

Sprachen entdecken können Kinder ganz einfach mit "KiKANiNCHEN". Auf kikaninchen.de gibt es Videos in Englisch, Polnisch, Tschechisch, Russisch und Ungarisch. Mit Sorbisch und Friesisch stehen auch "KiKANiNCHEN"-Geschichten in Regional- und Minderheitensprachen abrufbereit. Weitere Synchron-Fassung sind bereits in Planung.

Religion und Weltanschauung nach oben

Über 100.000 Juden leben in Deutschland. Tobi besucht fünf von ihnen: Die jüdische Familie Meyer aus Frankfurt, also die Geschwister Rosa, Laura und Marlon, und ihre Eltern Melanie und Alon. Tobi darf mit in die Synagoge, das jüdische Gotteshaus. Der Chef dort heißt "Rabbiner", und kümmert sich unter anderem um die Sorgen der Gemeindemitglieder und leitet den Gottesdienst. Und er zeigt Tobi die Thora: die Heilige Schrift der Juden.

Der Islam ist mit eineinhalb Milliarden Gläubigen die zweitgrößte Religion der Welt. In Deutschland leben 4,6 Millionen Muslime. Wie ihr Leben aussieht, checkt Tobi zusammen mit Merve und ihrer Familie. Der Checker begleitet die junge Muslima während des Fastenmonats Ramadan und wagt dabei auch den Selbstversuch. Tobi hat sich vorgenommen einen Tag lang nichts zu essen und nichts zu trinken. Ob er durchhält?

Das Christentum ist die Religion mit den meisten Anhängerinnen und Anhängern. Was christlicher Glaube für die Gläubigen bedeutet, dass checkt Tobi mit acht Ministrantinnen und Ministranten der katholischen Pfarrjungend Maria unterm Kreuz in Königsbrunn. Dort arbeitet auch Priester Richard. Mit ihm findet der Checker raus, was in der Bibel steht. Zum Schluss bekommt Tobi eine Spezial-Aufgabe für den Gottesdienstes.

Wenn jemand in Deutschland einen Turban trägt, dann ist das ziemlich sicher ein Sikh, das heißt er oder sie gehört der indischen Religionsgemeinschaft Sikhi an. In Deutschland leben rund 30.000 Sikhs. Reporterin Jana lernt den 13-jährigen Gurjas und seine Familie kennen. Sie sind Sikhs und zeigen Jana, was ihre Religion ausmacht. Dabei darf Jana leckeren indischen Brunch probieren, das Gemeindezentrum Gurdwara besuchen und beim Abendgebet der Familie dabei sein. Außerdem verteilen Gurjas und Jana gemeinsam mit anderen Sikhs Essen an Bedürftige. Was das mit Gurjas Religion zu tun hat?

Warum heißt Himmelfahrt eigentlich Himmelfahrt? Was hat das Osterei mit Jesus zu tun, und was wird am muslimischen Zuckerfest gefeiert? Die Reporterinnen Elisabeth und Soraya entdecken die Feiertage der großen Weltreligionen. Dabei klären sie das „Warum“ und stellen auch ungewöhnliche Fragen. Sie besuchen Kinder in ganz Deutschland und begleiten sie bei den Vorbereitungen und Feierlichkeiten in ihren Familien und Gemeinden. Comics nehmen die Kinder mit in die Geschichten der verschiedenen heiligen Schriften, Stop-Motion Animationen zeigen Fun Facts und Informatives zu den Religionen, Feiertagen und Brauchtümern.

Die elfjährigen Charly (Nelly Hoffmann) und Benny (Louis Guillaume) sind dickste Freund*innen seit der Krabbelgruppe. Auch Hamid (Mika Ullritz), der 2015 als Flüchtlingskind aus Syrien kam, gehört mit dazu. Doch die unbeschwerten Kindheitstage enden, als Bennys Opa stirbt und seinem Enkel eine Kette samt Davidstern vererbt. Für Benny ist es ein Zeichen der Verbundenheit, doch für einige Kinder aus der Schule, die Streit suchen, ist es das perfekte Fressen. Plötzlich geraten die drei in ein Geflecht aus Rassismus und Antisemitismus, das nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch Bennys Leben gefährdet.

Da steht er nun steif und streng, der Herr Aufpasser. Befehl des Generals: Keiner darf hinüber auf die rechte Buchseite! Die ist für ihn alleine reserviert. Der General will der Held der Geschichte sein. Also lässt sein Aufpasser keinen durch. Eigentlich ist es überhaupt nicht mehr einzusehen, dass es da plötzlich eine Grenze geben soll, nur weil ein General das bestimmt hat.

Alter und Generationen nach oben

Verkehrte Welt: Vier Jugendliche müssen "offline" leben und vier Senioren betreten die digitale Zukunft. Sie treten im Generationen-Contest gegeneinander an – einmal analog und einmal digital. Acht Tage aufs Handy und moderne Technik verzichten. Das müssen vier Jugendlichen bei Digiclash – Der Generationen-Contest. Ob sie das bis zum Ende durchhalten?

Oma ist die Beste. Während bei Mary zu Hause die großen Brüder, Fußball und Fertiggerichte den Alltag bestimmen, teilt sie mit ihrer Großmutter die Liebe fürs Selbstgekochte und den Hang zum Aus-der-Reihe-Tanzen. Aber die Tage, die Mary mit ihrer Oma gut gelaunt und fidel in der Küche verbringt, neigen sich dem Ende zu. Zugleich erscheint eine rätselhafte Frau. Der Animationsfilm „Marys magische Reise“ erzählt eine liebevolle Geschichte über das Leben, den Tod und den Zusammenhalt einer Familie über mehrere Generationen hinweg.

Mühsam die Treppe zur U-Bahn hinauf, ein Blick aufs Handy-Display: unscharfe Buchstaben! Wie fühlt es sich an, alt zu sein? "PUR+"-Moderator Eric Mayer macht den Selbstversuch im Altersanzug. Als Yelda sechs war, hatte sie keine Großeltern mehr. Jutta war 63 und wurde ihre Ersatz-Oma. Sie gingen zusammen ins Kino und schwimmen. Heute ist Yelda 13 und besucht Jutta immer noch jede Woche. Was macht ihre Freundschaft aus? Was können sie voneinander lernen? Eric besucht das Ehepaar Wilkens - beide 88 Jahre alt. Im Gespräch mit ihnen erfährt er, wie sie ihr Alt-sein empfinden.

Die neunjährige Romy lebt mit ihrer Mutter Margot in der Nähe der deutsch-holländischen Grenze. Ihre Eltern haben sich getrennt, und da ihre Mutter viel arbeitet und wenig Zeit hat, sich um ihre Tochter zu kümmern, muss Romy jeden Tag nach der Schule zu ihrer 69-jährigen Oma Stine, die einen Friseursalon betreibt. Ihre Großmutter ist eine eher strenge und perfektionistische Frau. Romy darf nichts anfassen, nicht helfen und sitzt ihre Zeit nur ab. Doch dann ändert sich etwas: Die Friseurin wird zunehmend verwirrter und vergesslicher, aber auch freundlicher zu Romy. Das Mädchen übernimmt immer mehr Aufgaben und versucht, ihrer Oma im Geschäft unter die Arme zu greifen. Romy freut sich sehr über die neue, wärmere Beziehung – bis der Grund für die Verhaltensänderung klar wird: Stine ist an Alzheimer erkrankt.

Geschlecht und geschlechtliche Identität nach oben

Mädchen und Jungen sind verschieden, oder? Natürlich gibt es anatomische Unterschiede. Aber das war es dann auch schon – sagen zumindest Wissenschaftler*innen, die sich mit den Unterschieden zwischen Frauen und Männern beschäftigen. Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass Männer oder Frauen sich untereinander mehr unterscheiden als beide voneinander.

Die preisgekörnte Serie handelt von einem zwölfjährigen trans*Mädchen, das sich zu Beginn der High School das erste Mal in ihrer neuen Klasse als ihr authentisches Selbst präsentiert. Hannah möchte ihre Geschlechtsidentität geheim halten, um sich vor Mobbing zu schützen. Dadurch gerät sie allerdings in vielen Situationen unter sozialen Druck. Die vierteilige Serie zeigt kindgerecht auf, welche Hürden trans*Personen überwinden müssen, um ein selbstbewusstes Leben führen zu können. 

Nachdem Hannah ihr aufregendes erstes Schuljahr an der Highschool abgeschlossen hat, steht sie im zweiten Jahr vor neuen Herausforderungen. Als sie für die Wahl zur Klassensprecherin kandidieren will, sieht sie sich mit allerhand Vorurteilen zu ihrer Transidentität konfrontiert. Hannah beschließt die Flucht nach vorn und gründet eine Gruppe für LGBTQIA+-Schüler*innen.

Nick ist im Körper eines Mädchens geboren. Je älter er wird, desto unglücklicher fühlt er sich damit. "PUR+" begleitet den Jugendlichen zwei Jahre auf seinem Weg der Hormonbehandlung. Welche Unterschiede macht es, ob wir als Mädchen oder Junge aufwachsen? Moderator Eric Mayer testet in einem Experiment mit fünf Jugendlichen und fünf Kleinkindern, wie schnell wir Menschen in Geschlechter-Schubladen stecken und dementsprechend behandeln.

In Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter gibt es immer noch einiges zu tun. Dabei hat sich schon sehr viel verändert, wie Lisas und Lenas Reise in die Vergangenheit zeigt: Im 50er-Jahre-Museum in Büdingen tauchen die beiden ein ins Leben der Frauen und Männer vor rund 70 Jahren und erfahren, dass Frauen damals vor allem gute Hausfrauen sein sollten. Für Lisa und Lena kaum zu glauben, dass all das gar nicht so lange her ist.

Die fast zwölfjährige Italienerin Ginevra will eine "Buttera" werden, eine Rinderhirtin, die vom Rücken ihres Pferds die Herden treibt. Es ist eine harte und auch gefährliche Arbeit, doch Ginevra liebt den intensiven Kontakt mit den Tieren. Sie gehört zu einer "Butteri-Familie" in der vierten Generation und möchte, als erstes Mädchen, diese Tradition weiterführen. Sich in dieser Männerwelt zu behaupten, macht sie besonders stolz.

Vielfältige Lebensmodelle und sexuelle Orientierung nach oben

Fast jeder Mensch wächst in einer Familie auf. In Deutschland gibt es davon rund elf Millionen. Der Checker lernt heute drei davon kennen. Und weil es um Familien geht, baut Tobi diesmal seine Checkerbude natürlich bei sich zuhause auf, bei seiner Familie. In Augsburg trifft Tobi eine Familie mit sechs Kindern, also eine richtige Großfamilie. Da ist wirklich immer etwas los. Hier erfährt er, wie es für Mama Johanna als Familienmanagerin ist und was die Kinder schön daran finden, fünf Geschwister zu haben. Außerdem trifft Checker Tobi eine Familie, die sich in den letzten Jahren neu zusammengesetzt hat: Eine Patchworkfamilie. Die entsteht, wenn nach einer Trennung der Eltern ein neues Elternteil und neue Kinder zu einer Familie dazu kommen. Und der Checker lernt noch eine Familie kennen: In der gibt es keinen Papa, aber dafür zwei Mamas. Von Tochter Filippa erfährt er, was das Tolle daran ist, zwei Mütter zu haben.

Der zehnjährige Rafael hat zwei Mamas und einen Papa. Seine beiden Mütter Marta und Jenny sind ein Paar. Jens, ist ein guter Freund und hat seinen Samen gespendet. So ist Rafael von Marta auf die Welt gebracht worden. Zu viert sind sie eine glückliche Familie. Rafael lebt mit seinen Müttern in Hamburg ein typisches Stadtleben. Papa Jens wohnt in Offenbach bei Frankfurt. Wenn er zu Besuch kommt, freut sich Rafael.

Jane ist zwölf und seit einem Jahr sind ihre Eltern getrennt. Ihre Mutter hat sich in eine Frau verliebt. Nun leben Jane und ihr kleiner Bruder Elias je eine Woche beim Vater und eine Woche bei der Mutter und deren neuer Freundin. Jane hat sich gut an die Situation gewöhnt und hat gar kein Problem mehr damit, dass ihre Mutter eine Frau liebt. Sie möchte ganz hinter ihrer Mutter und deren neuer Liebe stehen, dafür nimmt sie ihren Mut zusammen und geht erstmals auch beim CSD (Christopher Street Day) mit. Die Trennung der Eltern und die Veränderung ihrer Lebenssituation fand Jane anfangs sehr schwierig. Man sei einfach keine Familie mehr. Deshalb hat Jane sich überlegt, dass alle mal wieder zusammenkommen könnten, wenn sie ihr erstes Klavierkonzert auf einem Flügel in einer Kirche gibt.

"Die Mischung macht’s – die Welt ist bunt. Doch nicht alles, was ´ne Schnauze hat, ist auch gleich ein Hund“. Kikaninchen, Anni und Christian kennen nämlich auch noch Tigrodile, Affingos und Löwofanten.

Soziale Herkunft nach oben

Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Was bedeutet es arm zu sein? Wie fühlen sich Verzicht und Ausgrenzung an? "logo!"-Moderatorin Linda sucht Antworten auf diese Fragen. Linda trifft mehrere Betroffene: Kevin und Leonie leben allein mit ihrer Mutter und müssen jeden Euro zweimal umdrehen. Jessica blickt auf ihre Kindheit zurück, die von Verzicht geprägt war, und Aktivistin Sarah erklärt, was die Politik gegen das Problem tun muss.

Eine Klassenfahrt ist ein Höhepunkt in einem Schuljahr, von dem niemand ausgeschlossen werden sollte. Aber nicht alle können sich das leisten.

Was es heißt, arm oder reich zu sein, und ob Reichtum eigentlich immer etwas mit Geld zu tun hat – das überprüft Checker Tobi in „Der Arm und Reich-Check“. In Erlangen kickt er mit den Jungs und Mädels von „Integration durch Sport“. Manche im Team haben mehr, manche weniger Geld. Auf dem Fußballplatz spielt das aber keine Rolle. Einer der Spieler ist Rahmat. Er musste aus Afghanistan fliehen und hatte zeitweise keinen Cent in der Tasche. Heute macht Rahmat eine Ausbildung und kann sich vom selbstverdienten Geld ein eigenes Smartphone leisten. Weiter geht es mit Menschen, die in ihrer Freizeit Menschen helfen, die nicht viel Geld haben. In über 900 Städten gibt es sogenannte Tafeln. Hier bekommt man kostenlos Lebensmittel. Tobi packt mit an und lernt die Leute kennen, die zur Tafel kommen.

Deutschland ist ein reiches Land – und doch leben bei uns immer mehr Kinder und Jugendliche in Armut. neuneinhalb Reporterin Jana besucht einen Jugendtreff in Gelsenkirchen. Die Stadt im Ruhrgebiet zählt zu den ärmsten Städten Deutschlands und viele Kinder und Jugendliche, die den Treff besuchen, sind von Armut betroffen - auch Angelina. Ihre Mutter Tine ist alleinerziehend und obwohl sie arbeitet, verdient sie einfach nicht genügend Geld zum Leben. Was das für Angelinas Familie bedeutet? Wie sich Armut auf die Zukunft von Kindern und Jugendlichen auswirken kann? Und was in Deutschland dagegen unternommen wird? Das zeigt diese Folge neuneinhalb.

Nusin (12) kann es kaum erwarten, bis die Schule vorbei ist. Denn dann bekommt sie ein warmes Mittagessen in der Arche. Hier verbringt sie die meiste Zeit des Tages. "Ich bin schon so lange hier", sagt sie. "Die Arche ist für mich wie eine zweite Familie". Mit ihrer Mutter, zwei Schwestern und ihrem Stiefvater wohnt Nusin in einem Viertel am Rande der Hauptstadt Berlin. Die meisten Menschen leben dort von Hartz IV.