BEI DER PRODUKTION DER „ENE MENE BU“-GALERIE

Hinter digitalen Kulissen

Wie „dreht“ man in der virtuellen Galerie von „ENE MENE BU“? Fast wie in einer echten! Doch bis dort ein Kinderkunstwerk ausgestellt werden kann, haben die Grafiker*innen viel zu tun.

„ENE MENE BU ... und dran bist du!“ (KiKA): Dieser Einladung folgen viele junge Zuschauer*innen und senden ihre schönsten Zeichnungen und Bastelarbeiten an die Vorschulredaktion von KiKA. Nach der sorgfältigen Auswahl, welche Einsendungen es in die nächsten Folgen von „ENE MENE BU“ schaffen, werden sie an die Grafiker*innen der Produktionsfirma weitergeleitet.

Die Produktionsfirma digitalisiert die Einsendungen. Die Grafiker*innen scannen die Kinderzeichnungen ein und fotografieren die Bastelarbeiten. Mit Hilfe von Computern und speziellen Bildbearbeitungsprogrammen setzt das „ENE MENE BU“-Team sie mit großer Sorgfalt in Szene –  jedes Detail muss später auch auf dem Bildschirm gut zu erkennen sein.

Einige Stecktiere, die in die „ENE MENE BU“-Galerie kommen, sind als 3D-Objekt von allen Seiten zu bestaunen. Dazu nehmen Grafiker*innen die von den Kindern liebevoll gebastelten Tiere auseinander und digitalisieren jedes Einzelteil. Am Computer werden sie zu einem 3D-Modell zusammengesetzt. Mit einem Animationsprogramm werden die Kunstwerke platziert und ausgeleuchtet.

Aus den Kinderzeichnungen und Basteleien wird die digitale „ENE MENE BU“-Galerie für den Bildschirm: Gemälde hängen an ihren Wänden, die Stecktier-Skulpturen stehen auf dem Sockel. Um die Kinderkunstwerke für eine der zehnminütigen Sendungen stilvoll zu präsentieren, wird einen ganzen Tag daran gearbeitet. Sobald die Ausstellung bereit ist, filmt das Grafik-Team nach Regieanweisung die Galerie ab und fährt eine virtuelle Kamera von Kunstwerk zu Kunstwerk. Zeitgleich unterlegen Tontechniker*innen die Szenerie mit Hintergrundgeräuschen, die auch in einem realen Raum zu hören sind, zum Beispiel Schritte. Kinderstimmen kommentieren die Kunstwerke. Wie in einem realen Film- oder Fernsehstudio müssen manche Szenen mehrmals gedreht werden, solange bis jedes Detail stimmt. Und wenn alles im Kasten ist, steht dem Besuch in der (fast) realen Galerie von „ENE MENE BU“ nichts mehr im Weg. Hinter den drei Türen der Galerie warten nun die Kunstwerke darauf, von den Besucher*innen entdeckt zu werden – im Fernsehen und im Internet.