Alle KiKA-Fans durften sich auf eine unterhaltsame Award-Show freuen, in der Kinder und Jugendliche mit ihren gesellschaftlich relevanten Projekten und innovativen Ideen in fünf Kategorien ausgezeichnet wurden. Jeweils drei nominierte Projekte pro Themenbereich gingen ins Rennen um die begehrten Trophäen. Die Award-Kategorien wurden von prominenten Patinnen und Paten vorgestellt, die den Gewinnerinnen und Gewinnern die Preise überreichten.

In Dortmund fand die große TV-Premiere des „KiKA Award“ (KiKA/ZDF/ARD) statt. Jessica „Jess“ Schöne und Tobias „Checker Tobi“ Krell moderierten die Award-Show am 20. November um 19:30 Uhr live bei KiKA.

„Was mich am meisten begeistert hat, war die Vielfalt der Projekte. Es ist unglaublich, wie kreativ ihr seid und was für Gedanken ihr euch macht“.

 Nikeata Thompson, Star-Choreographin und Tänzerin 

Die „KiKA Award“-Kategorien und ihre prominenten Pat*innen  nach oben

  • Sänger Michael Patrick Kelly vertritt den „KiKA Kinder für Kinder Award“ für das Engagement von Kindern für Kinder.
  • Die Wissenschaftlerin und Astronauten-Anwärterin Dr. Suzanna Randall vertritt den „KiKA Young Science Award“ für die nützlichste Erfindung.
  • Die Influencerinnen Lisa & Lena vertreten den „KiKA Clever Online Award“ für verantwortungsvolle Mediennutzung.
  • Star-Choreographin und Tänzerin Nikeata Thompson vertritt den „KiKA Make a Change Award“ für sozial-politisches Engagement.
  • Rapper Eko Fresh vertritt den „KiKA For Our Planet Award“ für nachhaltiges Engagement.

Während eine zehnköpfige Kinderjury bereits im Vorfeld über vier der fünf Sieger-Projekte entschieden hat, konnten die „KiKA Award“-Fans per Onlinevoting und Telefon live während der Show abstimmen und entscheiden, wer mit dem „KiKA Kinder für Kinder Award“ ausgezeichnet wird.

Die Gewinner*innen 2020 nach oben

In der Kategorie „KiKA Clever Online Award“ hatte das Projekt „Kopf über Wasser“ aus Hof Tatschow bei Rostock die Nase vorn. Mit ihrer innovativen Website-Entwicklung unterstützen fünf technikbegeisterte Jungs aus Mecklenburg-Vorpommern in der Corona-Zeit regionale Unternehmen in ihrer Heimat. Die Gruppe nahm die Trophäe von den beiden Influencerinnen und Projektpatinnen Lisa & Lena entgegen, die gebührende Worte für alle ausgewählten Online-Projekte fanden: „Wir müssen alle aufpassen, dass wir uns in der Social Media-Welt nicht verlieren und auch in der Realität Freunde haben. Umso cooler ist es, dass wir drei Projekte vorstellen durften, die Social Media gezielt und clever nutzen und sich sogar für andere Leute einsetzen“. Der verdiente Sieg sorgte für pure Aufregung bei Entwickler Emil (17) vom Gewinner-Projekt: „Wir sind wirklich ziemlich überrascht worden, freuen uns aber mega! Damit haben wir auf keinen Fall gerechnet.“

Auch Rapper Eko Fresh war von dem nachhaltigen Engagement der Kinder und Jugendlichen in der von ihm vorgestellten Award-Kategorie „KiKA For Our Planet Award“ begeistert: „Wir haben nur einen Planeten und den gilt es, zu schützen. Und das Gute ist, dass ihr euch mit euren Projekten und Erfindungen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft einsetzt. Dafür habt ihre eine Belohnung verdient!“ Sieger wurde die Gruppe „The Green Club“ aus Essen, die sich für ein nachhaltiges Schulleben und eine grüne Zukunft einsetzt. Überglücklich zeigten sich die Schülerinnen und Schüler: „Wir sind voller Glückshormone und happy, dass wir gewonnen haben. Wir wollen für andere Schülerinnen und Schüler ein Vorbild sein und andere inspirieren, uns nachzueifern“, so Gruppenmitglied Leonie (17) begeistert.

Der Preis für die nützlichste Erfindung in der Kategorie „KiKA Young Science Award“ ging an das Projekt „Mikroplastikfilter“ aus dem bayerischen Friedberg, vorgestellt von Wissenschaftlerin Dr. Suzanna Randall. Leonie (16) und Zoe (14) haben spezielle Filter für Waschmaschinen und Waschbecken entwickelt, um den Mikroplastik im Abwasser zu reduzieren. Die angehende Astronautin Suzanna Randall war von den innovativen Ideen der nominierten Wissenschafts-Projekte überzeugt: „Der Young Science Award zeigt, dass Wissenschaft nicht etwas für abgehobene Nerds sein muss, sondern dass wir alle Wissenschaft können. Dass auch schon Kinder und Jugendliche mit Wissenschaft arbeiten und die Welt damit besser machen. Das finde ich wahnsinnig inspirierend!“. Auch die beiden jungen Entwicklerinnen freuten sich nach der Award-Vergabe sichtlich: „Das ist megakrass, wir haben einfach gar nicht damit gerechnet! Es war so toll, alle Projekte noch einmal präsentiert zu bekommen und die Leute kennen zu lernen, die dahinter stehen. Der Gewinn ist für uns das Sahnehäubchen!“

Große Spannung kam bei der letzten Entscheidung des Abends auf: Für den „KiKA Kinder für Kinder Award“ konnten die Zuschauer*innen noch während der Show online oder per Telefon über ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Jubeln durften schließlich die Mitglieder von „KULTinklusive“ aus Rodgau, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Projektpate Michael Patrick Kelly zollte allen nominierten Ideen in dieser Kategorie großen Respekt: „Ich finde den Award großartig, weil es nicht selbstverständlich ist, dass sich Kinder für andere Kinder, die sie gar nicht kennen, einsetzen. Das zeigt, dass die Nominierten ein Herz so große wie die Welt haben – dass sind für mich echte Heroes!“ Dem Projekt-Team war nach der Ergebnis-Verkündung die Freude anzusehen: „Wir hätten es natürlich jedem gegönnt und sind nun total froh, dass wir es geschafft haben! Wir sind sehr dankbar für alle, die gevotet und angerufen haben“, zeigte sich die 18-jährige Sabrina stellvertretend für die Gruppe überwältigt.

Dr. Astrid Plenk | Rechte: KiKA/Carlo Bansini
Dr. Astrid Plenk

„All diese außergewöhnlichen Projekte verdienen mit Recht die Würdigung durch den ‚KiKA Award‘. Sie zeigen nicht nur die Vielfalt des Engagements von Kindern und Jugendlichen, sondern auch die hohe Relevanz ihres ehrenamtlichen Tuns.“

KiKA-Programmgeschäftsführerin Dr. Astrid Plenk